Seife und Badeprodukte führen den Babypflegemarkt in China an

Die große Nachfrage nach Milchpulver für Babys aus den Milchnationen dieser Erde ist seit Jahren weit bekannt. Was weniger häufig in den Nachrichten zu lesen ist, das ist die Nachfrage nach weiteren Produkten für Säuglinge und Kleinkeinder.

Der Trend wurde über einem Jahrzehnt vom steigendem Milchkonsum angeführt. Das Vertrauen was die Mütter in China in Produkte ausländische Produkte und Marken gewonnen haben, hat sich entsprechend auf andere Produkte ausgeweitet. HIPP etwa bietet neben Babynahrung auch Babypflege an.

Babypflege auf steilem Wachstumskurs

Produkte aus dem Bereich der Babypflege sind laut Mintels (Mintel ist ein Marktforschungsunternehmen) Bericht mit einem Wachstum von etwa 20% jährlich seit 2012 eine Kategorie mit außergewöhnlich hohem Potential. Angefeuert wird dieser Trend gleich von mehreren Kriterien. All voran natürlich der Milchpulverskandal und dem damit verlorenem Vertrauen in Produkte in von Chinesischen Fabriken hergestellt wurden, wird es über E-Commerce Kanäle immer einfacher Produkte aus der ganzen Welt direkt auf Chinesisch in China zu bestellen. Chinesen die im Ausland aktive recherchieren, finden Marken, Produkte und Produkttests die Sie übersetzen und in den Sozialen Medien darüber berichten. Zu alledem wurde 2016 die Einkind Politik aufgehoben und dieses Jahr (2017) ist ein Babyboom Jahr in China. In Zahlen sind es etwa 16 Millionen Babys die jedes Jahr in China geboren werden und ohne die strikte Ein-Kind-Politik sin des 2017 zusätzlich ca. 1 Millionen.

Seife und Badezusatz führen den Markt an

Von dem gesamten Sortiment der Babypflege machten Babyseife und Babybademittel den größten Teil des Marktes mit ca. 30% aller Pflegeprodukte aus (in den Jahren 2012 bis 2014). Immer weitere Produkte werden entwickelt und auf den Markt gebracht für die 87% der Verbraucher die mindestens einmal monatlich ein Babypflegeprodukt verwenden.

China Mainland Marken

Marken aus von dem Chinesischen Festland holen auf. Aktuell sind noch große internationale Firmen wie Johnson & Johnson und Henkel führend. Laut einer Studie von Mintel werden die internationalen Marken hauptsächlich von Eltern mit höherem Bildungsniveau gekauft. 35% der Befragten legen Wert auf “bekannte Marken” und 21% der Eltern wählen “Herstellern denen sie vertrauen können”.

Chinesen mit höherem Einkommen und höherem Bildungsgrad kaufen importierte Babyprodukte und kaufen auch teilweise selbst im Ausland ein. Onlineshopping von Produkten aus dem Ausland funktioniert auch schon seit längerer Zeit gut weil Amazon, Diapers.com und Windeln.de Chinesische Versionen anbieten).

Zukunftsperspektive

Mit dem Babyboomern die nach 1985 und nach 1990 geboren wurden wird der Markt für Babypflege weiter wachsen.

Bei Marktwachstumsraten von 20% jährlich bestehen sowohl für inländische als auch internationale Marken enorme Potentiale. Chinesische Hersteller profitieren von der eigenen Marktkenntnis, den Preisen und Kontakten zu regionalen Distributionsnetzwerken.

Internationale Marken werden sich auf Kundensegmente mit höherem Einkommen konzentrieren müssen. Zusätzlich werden für einen Markteintritt regionale Strategien wichtig sowie digitales Marketing und E-Commerce.

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